Bengalen vom Hokland

        Rasseporträt

Gott schuf dieKatzen ,damit der Mensch

          einen Tiger zum Streicheln hat.
                                                                 Victor Hugo

     
Zunächst als Leopardette aus der Kreuzung von wilder Bengal (prionailurus bengalensis auch felis bengalensis) und Hauskatze hervorgegangen ist die Rasse heute als Bengal bekannt.
Lange Zeit mit ihrer wilden Verwandten namensgleich, spricht man bei der Wildbengal heute von der Asiatischen Leopardcat (ALC).
     
Die in den 1960er Jahren von der Züchterin Jean Mill in den USA erschaffene Rasse ist seit Ende der 1980er Jahre auch auf Europas Ausstellungen zu sehen. 

       
Die Bengal ist eine mittelgroße bis große Katze, mit einem lang gestreckten, schlanken und  muskulösen Körper. 
Die Beine erinnern an die wilde Verwandtschaft, ihre hohen Hinterbeine verleihen ihr eine immense Sprungkraft. 
Die Bengal hat einen keilförmigen Kopf mit markanten Schnurrhaarkissen, die Ohren sind abgerundet, die runden Augen groß und ausdrucksvoll. 
Der Schwanz ist kräftig. Schwanzspitze und Fußballen sind allgemein schwarz
.

Das Fell der Bengal ist kurz, dicht und seidig. Es hat keine Unterwolle und macht es somit unkompliziert in der Pflege.

 Als Fellfarbe bekannt sind: black, brown, blue, silver und snow.

 Snow wird noch aufgeteilt in Seal Mink, Seal Lynx und Seal Sepia.

 Die erlaubten Zeichnungen sind:  spotted - getupft
                                                   
 rosetted - große, offene Rosetten
                                                     marbled - marmoriert

Die Bengal ist eine aktive, lebhafte und verspielte Katze.
Sie ist umgänglich gegenüber Artgenossen und anderen Heimtieren, fühlt sich aber besonders wohl in Gesellschaft anderer Bengalen.
Die Bengal ist sehr menschenbezogen und anhänglich. Sie plaudert gern mit einem umfassenden Laut-
Repertoire und liebt Wasserspiele.

Die Rasse eignet sich für die reine Wohnungshaltung, benötigt allerdings ausreichend Platz aufgrund ihrer Bewegungsfreude.

In der Haltung ist sie dennoch pflegeleicht.